Arbeitsschutz

vom EL-SI Serviceteam

Die Gefährdungsbeurteilung

Die Gefährdungsbeurteilung dient der systematischen Ermittlung und Bewertung aller relevanten Gefährdungen, denen die Beschäftigten im Zuge ihrer beruflichen Tätigkeit ausgesetzt sind.

Die sich daraus ergebenen und erforderlichen Maßnahmen und deren Umsetzung dienen dem Schutz, der Sicherheit und der Gesundheit, die anschließend hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überprüft werden müssen.

Das Ziel besteht darin, Gefährdungen bei der Arbeit frühzeitig zu erkennen und diesen präventiv, das heißt noch bevor gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Unfälle auftreten, entgegenzuwirken.

In der Betriebssicherheitsverordnung § 3 Abs. 3 ist festgelegt, dass eine regelmäßige Prüfung von Leitern und Tritten durchzuführen ist. Darin heißt es auch, dass der Unternehmer dafür zu sorgen hat, dass eine von ihm beauftragte Person Leitern und Tritte wiederkehrend auf deren ordnungsgemäßen Zustand prüft. Versicherte müssen betriebsfremde Leitern und Tritte vor ihrer Benutzung besonders sorgfältig auf Eignung und Beschaffenheit prüfen. Dafür muss der Unternehmer Personen bestellen, die die Sachkunde nachweisen können.

Die Zeitabstände für die Prüfung richten sich nach den Betriebsverhältnissen. Dies kann bei andauerndem, unter Umständen mit hoher Beanspruchung verbundenem Einsatz der Leitern eine tägliche Prüfung bedeuten. Unabhängig hiervon hat der Benutzer vor dem Gebrauch auf Eignung und Beschaffenheit der Leitern zu achten. Als Maßnahmen, die das Erfassen aller Leitern bei der Prüfung sicherstellen, kommen z. B. das Nummerieren der Leitern und das Führen eines Leiterkontrollbuches in Frage.

Nach DGUV – Regel 112-198 hat jeder Unternehmer die Pflicht die PSAgA entsprechend der Einsatzbedingungen, jedoch mindestens einmal im Jahr auf einwandfreien Zustand durch einen Sachkundigen nach DGUV – Regel 312-906 überprüfen zu lassen.

Wir überprüfen Ihre Auffanggurte, Verbindungsmittel, Helme, Höhensicherungsgeräte etc.

  • Bestandsaufnahme
  • Sichtprüfung
  • Funktionsprüfung der Verschlüsse, Sicherungsgeräte etc.
  • Ausführliche Dokumentation der Prüfung
  • Auf Wunsch erinnern wir Sie auch zeitnah über bevorstehende Prüfungen

In Bereichen, in denen die Gefahren eines Absturzes nicht durch bauliche Maßnahmen verhindert werden können oder Bereiche, die durch technische Maßnahmen (wie Seitenschutz, Gerüste, Hubarbeitsbühnen) und durch kollektiv wirkende Auffangeinrichtungen (Fanggerüste, Auffangnetze) nicht beseitigt werden können, müssen Persönliche Schutzausrüstungen (PSA) gegen Absturz eingesetzt werden. Diese Ausrüstungen unterliegen hohen sicherheitstechnischen Anforderungen, die europaweit in der Richtlinie 89/686/EWG festgelegt sind.

Alle unsere Mitarbeiter sind mit der Anwendung von PSA gegen Absturz gemäß DGUV – Regel 112-198 und DGUV – Regel 112-199 geschult und im Umgang mit der Ausrüstung vertraut.
Im Berufsleben treten immer wieder Arbeitssituationen auf, bei denen an absturzgefährdeten Plätzen gearbeitet werden muss.
Wir führen für Sie die Wartung und Montage in diesen Bereich aus.

Leider passieren hin und wieder schwere Unfälle durch Abstürze von Dächern oder Durchstürze durch nicht begehbare Lichtplatten, Lichtkuppeln oder Lichtbänder. Mal sind es unvorsichtige Kinder, die beim Spielen die flexiblen Lichtkuppeln als Trampolin benutzen und dann verunglücken, mal sind es Handwerker, die beim Einbau von Oberlichtern oder bei Arbeiten auf Dachflächen oder an Dachrändern fehl treten und dann durch Absturz zu Schaden kommen.
Damit Ihnen so etwas nicht passiert bieten wir Ihnen den Einbau von Durchsturzsystemen an