Brandabschottung

vom EL-SI Serviceteam

Brandabschottung bezeichnet die technischen Maßnahmen unter Einsatz geeigneter Mittel um Wand- oder Deckendurchbrüche für haustechnische Installationsleitungen (Elektroinstallationen Rohrdurchführungen und -leitungen,) derart abzuschotten, dass es zu keiner Ausbreitung des Feuers und Rauchs in benachbarte Brandabschnitte kommen kann.

Wir liefern Ihnen alle erforderlichen Materialien dafür. Unser Fachbauleiter Brandschutz führt eine fachgerechte Brandabschottung gerne für Sie aus!

In allen Bauordnungen der Bundesländer sind die Forderungen verankert:

Leitungen dürfen durch raumabschließende Bauteile, für die eine Feuerwiderstandsfähigkeit vorgeschrieben ist, nur hindurchgeführt werden, wenn eine Brandausbreitung ausreichend lange nicht zu befürchten ist oder Vorkehrungen hiergegen getroffen sind. …

Diese Vorkehrungen sind auf die konkreten Situationen angepasste Abschottungen. Primär geht es dabei um Systeme für brennbare und nichtbrennbare Rohrleitungen, für Elektroleitungen, für Stromschienen, für Förderanlagen und für Leitungen von Lüftungsanlagen. Jeder Anwendungsbereich hat eigene Lösungen, eigene Anforderungen.
Erkennen zu können, welches System den Anforderungen und den Bedingungen im Objekt am ehesten entspricht und wie die Montagen richtig ausgeführt werden müssen, setzt fachliche Kompetenz voraus. Es gibt für häufig wiederkehrende Aufgaben etablierte Lösungen. Es gibt aber auch Bereiche, in denen nicht die üblichen Lösungen genutzt werden können. Deshalb arbeiten wir mit Unternehmen zusammen, die sich vielfältig spezialisiert haben. Ausführende, Hersteller, Sachverständige, Prüfingenieure und Material Prüfanstalten. In dieser Kooperation können wir Ihnen mit gutem Gewissen hochwertige und rechtskonforme Lösungen zusichern.

  • Wir bewerten auf Grundlage der rechtlichen Ausführungsbedingungen die Funktionsfähigkeit des Systems der Abschottungen und der Rettungswege in Ihrem Objekt.
  • Wir definieren und erklären festgestellte Mängel.
  • Wir erstellen konkrete Vorschläge zur Beseitigung von Missständen
  • Wir bereiten Ihre Baumaßnahmen aus dem Blickwinkel des baulichen Brandschutzes vor und begleiten die Umsetzung
  • Wir erstellen Konzepte für die Nutzung und Räumung von Gebäuden.

Als Leitungsanlagen bezeichnet man elektrische- und Rohrleitungen einschließlich ihrer Mess-, Steuer-, Regel- und Sicherheitseinrichtungen. Ebenso zählen auch Befestigungen und Beschichtungen zu den Leitungsanlagen. Die Bestimmung der Materialien und Medien erfahren erst in der Detailprüfung für das Abschottungssystem eine notwendige Würdigung, sind für den Grundsatz noch nicht wichtig.

Im Wesentlichen geht es bei der Abschottung darum, dass auf der dem Feuer abgewandten Seite kein Sekundärbrand durch Wärmeleitung oder Wärmestrahlung entstehen kann und Brandgase nicht durch Öffnungen in Bauteilen dringen. Um diese Leistungen garantiert erfüllen zu können, gibt es für die Konstruktionen nationale und europäische Prüfnormen. Wenn der Prüfungsaufbau normgerecht erfolgte und die Prüfungen bestanden wurden, wird diese Bauart mit einem Dokument befristet zertifiziert.

Wenn Konstruktionen mit einer nachgewiesenen Eignung nach den jeweiligen Vorgaben eingebaut werden, ist ein vorzeitiges Versagen in der Praxis unwahrscheinlich. Auf diesem Wege ist für Bauwerke ein hohes Sicherheitsniveau nachweisbar.

Leitungsanlagen können durch die Anordnung einer Wärmedämmung geschattet werden. Dadurch kann wirkungsvoll die Leitung der Wärmeenergie durch das raumabschließende Bauteil eingeschränkt und die Abgabe an den abgewandten Raum reduziert werden.

An Leitungsanlagen, bei denen im Brandfall Öffnungen entstehen können, kommen oft Volumen vergrößernde Systeme mit einer zusätzlichen dämmschichtbildenden Wirkung zum Einsatz.

Je nach Anwendung kann man beide Grundrichtungen, Wärmeschutz und Verschluss von Öffnungen, kombinieren. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, dennoch können alle Situationen ohne Änderungen zur Abschottung gebracht werden. Es git in jedem System Mindestabstände, Maximalbelegungen usw. einzuhalten.

Der großflächige Verschluss der Bauteilöffnung muss zu dem Bauteil passen, in dem die Öffnung verschlossen werden soll. Zur Auswahl stehen Systeme die im Wesentlichen aus Mineralwolle, Mörtel oder faserfreien und flexiblen Baustoffen bestehen. Im konkreten Fall ist die Eignung für die Anwendung nachzuweisen.

Das EI-Si Serviceteam bietet Ihnen eine Vielzahl von Systemen an. Nachfolgende Hersteller und Systeme stellen lediglich Beispiele dar:
Armacell GmbH, b.i.o. Brandschutz GmbH, Doyma GmbH & Co, Etex Building Performance GmbH (Promat), Kaimann GmbH, Kaiser GmbH & Co. KG, OBO Bettermann GmbH & Co. KG, Rockwool Mineralwoll GmbH & Co. KG, Rudolf Hensel GmbH, Zapp-Zimmermann Brandschutz GmbH

Die Errichtung und der Betrieb von Lüftungsanlagen, an die im Sinne der MBO § 41 Anforderungen an den Brandschutz gestellt werden, werden durch die M-LÜAR geregelt.

Lüftungsanlagen können durch die Leitungsverlegung zur Verbindung baulich getrennter Gebäudeteile beitragen. Viele Leitungen haben große Querschnitte und sind geeignet große Luftmengen zu transportieren. Somit besteht auch die Gefahr, das Brandgase von einem Bereich in einen anderen transportiert und verteilt werden können.

In Lüftungszentralen wird einerseits die Luftmischung aufbereitet, gefiltert, getrocknet, befeuchtet, temperiert. Es laufen aber auch viele Lüftungskanäle aus verschiedenen Gebäudeteilen zusammen. Es besteht somit ein besonderer Regulierungsbedarf, um die Sicherheit insbesondere in großen Gebäuden dauerhaft zu gewährleisten.

Im Überblick betrachtet erfolgt der Brandschutz an Lüftungsanlagen durch geeignete räumliche Trennungen. Diese können sowohl durch Brandschutzklappen als auch durch die Bekleidung von Kanälen oder durch selbständige Lüftungskanäle sowie durch Raumbildungen erfolgen. Hier ist immer das gesamte System der lufttechnischen Anlage zu betrachten.

Neben den besonderen Anforderungen, die aus der Verwendung von Nutzungseinheiten (Großküchen) erwachsen, gibt es aber auch reduzierte Anforderungen für lufttechnische Anlagen. Systeme, die nach DIN 18017 errichtet wurden, können ein wesentlich geringeres Gefahrenpotential beinhalten und genießen im Einzelfall eine schlichtere Betrachtung.

Die Maßnahmen der Abschottungen stehen immer mit den konkreten Erfordernissen der Anlage im Zusammenhang. Eine Brandschutzklappe für den Einsatz in einer Lüftungsanlage nach DIN 18017 muss den Nachweis der Eignung für diese konkrete Anwendung haben. Anderenfalls wäre diese Montage unzulässig.

Das EI-Si Serviceteam berät Sie gerne bei der Lösung Ihrer Aufgaben.